woensdag 2 mei 2012

Carel Alphenaar -- 3 mei 1984

Donderdag
Om 9.30 uur directievergadering. We staan niet te lang stil bij een mogelijke opheffing. Wat doet Amsterdam? Noord-Holland? Wat zegt straks de Tweede Kamer die Brinkman vandaag op de vingers tikt vanwege het VN-interview?

Ik herinner me hoe we gehoord zijn door de Commissie De Boer, waarin al die collega's van ons zitten. Jan Kassies als een dikke Cyperse kater, gapend in het raamkozijn, wachtend op de nacht. Hans Croiset, een tikkeltje high. Erik Vos driftig beamend hoe inconsequent het advies van de Raad voor de Kunst wel was. Een maand later zou hij het opvolgen. Slechts twee mannen hadden iets te vragen: de ambtenaar Lawson en Hans de Boer - de laatste koos partij voor Centrum, maar dat behoor ik niet te weten. En wij maar uitleggen hoe goed we wel zijn.

In de directievergadering worden verder beslissingen genomen over het repertoire voor het komend seizoen. Dan komt Wim T. Schippers de laatste versie inleveren van zijn toneelstuk Kutzwagers - zo noem je mannen die met dezelfde vrouw geslapen hebben. Voor de schouwburg in Utrecht is de titel te gortig. Ze nemen het stuk niet af. Maar daar plakken ze, als er een kindervoorstelling draait, al een sticker over een blote tepel. Schippers heeft een vrouw met een kinderwagen in het stuk ingelast. Dat zat er wel in. Hij wil nog iets veranderen en belooft het zondag in te leveren.

Haarlems Dagblad gelezen: zachtjes gebraakt bij het interview met Jan Knopper, de nieuwe Haarlemse schouwburgdirecteur. Ik lees een Nederlands toneelstuk van Arthur Japin. Gezelschapsvergadering. De leden van de groep reageren beheerst op de nieuwe feiten. De strategie wordt doorgenomen. Ik word opgevrolijkt tijdens het eten met drie beauties in De Smoeshaan. Daarna fiets ik snel naar huis. NRC Handelsblad breekt hoofdredactioneel een lans voor Centrum. Beter laat dan nooit.

Nu gedurende drie uur een interview met de Haagse Post, afgenomen door Martin Schouten en gelukkig niet door hun toneelmedewerkster Dirkje Houtman. Wat een belangstelling voor de dramaturg van een eventueel te slachten groep. Ik lees een flink stuk uit de biografie van de Braziliaanse componist Villa-Lobos.



Carel Alphenaar (1940) is regisseur, schrijver, theatermaker en cellist. In 1984 hield hij op verzoek van de NRC een 'Hollands Dagboek' bij toen toneelgroep Centrum, waar hij aan verbonden was, met stopzetting van subsidie bedreigd werd.

dinsdag 1 mei 2012

Richard van den Broeke -- 2 mei 1942

2 mei 1942
De reis met de Christiaan Huygens eindigde met de aankomst in de haven van Liverpool. Eindelijk in Engeland! Met het oog op het gevaar van eventuele luchtaanvallen moest alles zo gauw mogelijk nog dezelfde dag van boord.
Om 15.00 uur na aankomst zaten wij al in de trein, die ons bracht naar Wolverhampton, een aardige plaats in de Midlands. Buiten het station van Wolverhampton stonden bussen met Nederlandse soldaten als chauffeurs te wachten. Wij stapten in deze bussen en werden naar het Nederlandse Prinses Irenekamp gebracht in Wrottesley Park, 8 mijl buiten Wolverhampton gelegen. Wij hadden ontzettend veel bekijks in de stad want zulke ´orangs´ hadden zij blijkbaar nog nooit gezien in Wolverhampton en zeer zeker geen marine-mensen!


Richard van de Broeke (1914-1980) hield als reserve-officier bij de marine een dagboek bij van 2 maart tot 2 mei 1942, kort na de Japanse inval in Indonesië

maandag 30 april 2012

James Boswell -- 1 mei 1763

Sunday 1 May. I breakfasted with Macpherson, who had just returned from a trip through Holland and France with Lord Elibank. He said his ideas of this country were lessened by seeing the gaiety and splendour of France and the opulence and cleanliness of Holland. At the same time he said that to retain our high ideas of anything, we should not see it. He said too that few, if any, people were happy.

I was so bad this day that I could not settle to go to public worship. I met my friend Temple, who introduced me to his brother, a genteel, agreeable young man, a lieutenant in the Royal Volunteers. Temple sympathized much with my distress and forgave my not calling on him for some days. I dined at Doglas's , where was Captain Blair. This dinner was comfortable and hearty, and relieved me a good deal. Honest Blair was very good company. In the evening I called at Dempster's, where was Erskine.


James Boswell (1740-1795) was een Schotse advocaat en schrijver, bekend vanwege zijn The Life of Samuel Johnson, maar zeker ook vanwege zijn dagboeken, waaronder het London Journal 1762-1763.

zondag 29 april 2012

Carl Ludwig Börne -- 30 april 1830

Frankfurt, den 30. April
Kostbar ist ein Brief, den Goethe auf einer Reise nach der Schweiz aus Frankfurt an Schiller geschrieben. Wer ihn ohne Lachen lesen kann, den lache ich aus. Goethe, der an nichts Arges denkt und im Schoße des Friedens ruhig und guter Dinge lebt, entdeckt plötzlich in der Residenz seines Lebens deutliche Spuren von Sentimentalität. Erschrocken und argwöhnisch, wie ein Polizeidirektor, sieht er darin demagogische Umtriebe des Herzens demagogische Umtriebe, die, als gar nicht real, sondern nebulistischer Natur, ihm noch verhaßter sein müssen als Knoblauch, Wanzen und Tabakrauch. Er leitet eine strenge Untersuchung ein. Aber – er war noch im achtzehnten Jahrhundert – nicht ohne alle Gerechtigkeit und bedenkend, daß ihm doch auf der ganzen Reise nichts, gar nichts »nur irgend eine Art von Empfindung gegeben hätte«, findet er, daß, was er für Sentimentalität gehalten, nur eine unschuldige wissenschaftliche Bewegung gewesen sei, die ein leichtes Kunstfieber zur Folge hatte. Die Gegenstände, welche das Blut aufgeregt, seien symbolisch gewesen. Für Zeichen dürfen sich gute Bürger erhitzen, aber nicht für das Bezeichnete. Darauf wird das Herz in Freiheit gesetzt, versteht sich gegen Kaution, und es wird unter Polizeiaufsicht gestellt. Doch will Goethe die Sache nicht auf sich allein nehmen; er berichtet an Schiller, als seinen Justizminister, darüber und bittet ihn gehorsamst, das Phänomen zu erklären. Schiller lobt Goethe wegen seiner Achtsamkeit und seines Eifers, beruhigt ihn aber und sagt, die Sache habe nichts zu bedeuten.

Dieser Kriminalfall ist wichtig, und ich wünschte, Jarke in Berlin behandelte ihn mit demselben Geiste, mit dem er in Hitzigs Journal Sands Mordtat besprochen.

Die Briefe ergötzen mich bloß, weil sie mir Langeweile machen. Etwas weniger langweilig, würden sie mich entsetzlich langweilen. Wären sie gefällig, was wär's? Schiller und Goethe! Aber daß unsere zwei größten Geister in ihrem Hause, dem Vaterlande des Genies, so nichts sind nein, weniger als nichts, so wenig – das ist ein Wunder, und jedes Wunder erfreut, und wäre es auch eine Verwandlung des Goldes in Blei.

Wasser in Likörgläschen! Ein Briefwechsel ist wie ein Ehebund. Die Stille und die Einsamkeit erlaubt und verleitet viel zu sagen, was man andern verschweigt, ja was man mitteilend erst von sich selbst erfährt. Und was sagen sie sich? Was niemand erhorchen mag, was sie sich auf dem Markte hätten zuschreien dürfen.

Anfänglich schreibt Schiller: »Hochwohlgeborener Herr, Hochzuverehrender Herr Geheimrat!« Nun, diese Etikette hört freilich bald auf; aber es dauert noch lange, bis Schiller Goethes Hochwohlgeburt vergißt, und nur einmal in zehn Jahren ist er Mann genug, ihn mein Freund, mein teurer Freund zu nennen. Goethe aber vergißt nie seine Lehnsherrlichkeit über Schiller, man sieht ihn oft lächeln über dessen Zimmerlichkeit und ihn als einen blöden Buchdichter genädig und herablassend behandeln. Er schreibt ihm: mein Wertester, mein Bester.

Welch ein breites Gerede über Wilhelm Meister! Quel bruit pour une omelette! »Es sieht zuweilen aus, als schrieben Sie für die Schauspieler, da Sie doch nur von den Schauspielern schreiben wollen« – tadelt Schiller. Auch findet er unzart, daß Wilhelm von der Gräfin ein Geldgeschenk annimmt. Bei Goethe aber finden sich immer nur Maitressen oder hommes entretenus; wahre Liebe kennt er, erkennt er nicht und läßt sie nicht gelten. Der dumme Schiller! Ist nicht Wilhelm Meister ein bloßer Bürger, der keine Ehre zu haben braucht?

Mich ärgert von solchen Männern das pöbelhafte Deklinieren der Eigennamen. Sie sagen: die Humboldtin, sprechen von Körnern, Lodern, Lavatern, Badern. Auch bedienen sie sich, am meisten Schiller, einer zahllosen Menge von Fremdwörtern, und das ganz ohne Not, wo das deutsche Wort viel näher lag. Stagnation, convenient, avanciert, incalculabel, Obstakeln, embarrassieren, retardieren, Desavantage, Arrangements, satisfeciert, Aperciis, Detresse, Tournüre, repondieren, incorrigibel. Und solche Männer, die in ihren Werken so reines Deutsch schreiben! Ist das nicht ein Beweis, daß ihnen Leben und Kunst getrennt war, daß ihr Geist weit von ihrem Herzen lag?

Goethes Lieblingsworte sind: heiter, artig, wunderlich. Er fürchtet sogar sich zu wundern; was ihn in Erstaunen setzt, ist wunderlich. Er gönnt dem armen Worte die kleine Ehre der Überraschung nicht. Er scheut alle enthusiastischen Adjektive; – man kann sich so leicht dabei echauffieren.

Wie freue ich mich, daß der Konrektor Weber, der in den kalten Berliner Jahrbüchern den neuen Goethe mit brühheißem Lobe übergossen, nicht mehr in Frankfurt ist, sondern in Bremen vergöttert. Er ist ein starker, kräftiger Mann, und wenn er mich totschlagen wollte, ich könnte es ihm nicht wehren.

– – Mensch, du elender Sklave deines Blutes, wie magst du nur stolz sein? Du armes Schifflein auf diesem roten Meere, steigst und sinkst, wie es den launischen Wellen beliebt, und jede Blutstille spottet deiner Segel und deines Steuers! Der Puls ist der Hammer des Schicksals, womit es Könige und Helden schmiedet und Ketten für Völker und das Schwert, sie zu befreien, und große und kleine Gedanken und scharfe und stumpfe Empfindungen. Du König im Purpurkleide, wer kann dir widerstehen ? ... War ich doch gestern weich wie Mutterliebe, und heute spotte ich die deutschen Götter weg und schnarche in ihren Tempeln!



Carl Ludwig Börne (1786-1837) was een Duitse journalist en criticus. Bij Gutenberg zijn wat dagboeknotities (die vooral over Goethe gaan) van hem te vinden.

Verpleegster aan het westfront -- 29 april 1915

Thursday, April 29th, 4 p.m. — The weather and the evenings are indescribably incongruous. Tea in the garden at home, deck-chairs, and Sweep under the walnut-tree come into one's mind, and before one's eyes and ears are motor ambulances and stretchers and dressings, and the everlasting noise of marching feet, clattering hoofs, lorries, and guns, and sometimes the skirl of the pipes. One day there was a real band, and every one glowed and thrilled with the sound of it.

I strayed into a concert at 5.30 this evening, given by the Glasgow Highlanders to a packed houseful of men and officers. I took good care to be shown into a solitary box next the stage, as I was alone and guessed that some of the items would not be intended for polite female ears. The level of the talent was a high one, some good part songs, and two real singers, and some quite funny and clever comic; but one or two things made me glad of the shelter of my box. The choruses were fine. The last thing was a brilliant effort of the four part singers dressed as comic sailors, which simply made the house rock. Then suddenly, while they were still yelling, the first chords of the "King" were played, and all the hundreds stood to attention in a pin-drop silence while it was played—not sung—much more impressive than the singing of it, I thought.

We have had some bad cases in to-day, and the boy with the lung is not doing so well.

My second inoculation passed off very quickly, and I have not been off duty for it.


Diary of a Nursing Sister on the Western Front is het anonieme dagboek (1914-1915) van een verpleegster aan het westfront in de Eerste Wereldoorlog.

zaterdag 28 april 2012

Betje Boerhave -- 28 april 1874

Dinsdag 28 april
Moe, zei Antje vanmorgen, Henk ik bedoel Hendrik, komt u en pa vanavond wat vragen maar meer zeg ik niet en jawel vanavond om een uur of zeven kwam de jongeheer Hendrik Blijleven binenstappen. Ik moet zeggen een beleefde en bescheiden jongeman en hij vroeg met de complimenten van zijn ouders of Antje zondagavond met heem mee mocht naar het Circus Carré day sinds enkele dagen op het Vreeburg voorstellingen geeft in een groot houten bouwsel dat ze daarvoor hebben neergezet. Ik zei, van mij mag het, als pa het goed vindt. Wat hij vond. Hij bleef noge even praten met ons en iets langer met Antje voor de deur wat wel niet hoort maar allez zoals de Fransen zeggen.


Elisabeth 'Betje' Boerhave-Cramer was een Utrechtse kruideniersvrouw in de 19e eeuw. In 1974 werd bij toeval haar dagboek gevonden, dat de periode 1874-1891 bestrijkt.

vrijdag 27 april 2012

Leonard Nolens -- 27 april 1991

Antwerpen, zaterdag 27 april 1991
Wie iets maakt en wil dat het blijft, kijkt met meewarigheid naar de minister die wekelijks zijn vluchtig gezicht laat uitsmeren over het televisiescherm, naar de journalist die dagelijks zijn kick haalt uit het vullen van aardappelschillenpapier, naar de dirigent die dansend en zwaaiend de aandacht trekt van volle zalen - kortom, hij kijkt naar alles en iedereen met in zijn achterhoofd de vraag: wat blijft er na tien jaar van over? Pijnlijke vraag, zowel voor de maker als de ondervraagde. Een onfatsoenlijke vraag. Maar de maker stelt hem alleen aan wie zijn doen en laten ten onrechte een zweem van iportantie meegeeft. Hij weet dat hemzelf en zijn soortgenoten hoe dan ook een zeer bescheiden plaats binnen de samenleving toekomt, en hierin voelt hij zich solidair met schoonmaaksters, onderwijzers en ambachtslieden, dus met mensen die hun gelijk halen uit het anoniem vervullen van hun dagelijks plicht.


Leonard Nolens (1947 is dichter. Zijn verzamelde dagboeken (1979-2007) zijn verschenen onder de titel Dagboek van een dichter (2009).